Preisbildung

Die Preisbildung ist ein wichtiges Element der Preispolitik im Marketingmix. Der Preis beeinflusst immens die Kaufentscheidung Ihrer Kunden. Deshalb ist es um so wichtiger, den richtigen Preis für das eigene Produkt zu finden. Während höhere Preise in der Regel mit guter Qualität verbunden werden, assoziieren Kunden günstige Preise mit schlechter Qualität.

Wie finden Sie „Ihren“ Preis?

Für die Preisbildung müssen Sie verschiedene Faktoren abwägen. Dazu zählen Absatzmenge, Umsatz und angezielter Gewinn und den Einfluss auf das Wettbewerbsverhalten. Insbesondere Ihre Markpositionierung und der Wettbewerb sind für die Preisfestfindung essenziell.

1. Wie hoch sind Ihre Selbstkosten?

Sie müssen einen kostendeckenden Preis erzielen, der Pro Einheit (ob in der Produktion pro Stück oder in der Dienstleistungsbranche der Stundensatz) mindestens diese abdecken kann. Rechnen Sie dazu Gewinn ein und Sie erhalten Ihren Verkaufspreis.

2. Welche Preise hat die Konkurrenz?

Lassen Sie dabei nicht die Konkurrenz außer acht. Welche marktüblichen Preise gelten? Betreiben Sie Marktforschung! Suchen Sie passende Branchenbriefe für Ihre Recherche heraus, um sich einen Kostenüberblick zu verschaffen und einen Blick auf den durchschnittlichen Gewinn in Ihrer Branche zu werfen. Recherchieren Sie auch Online bei der Konkurrenz.

3. Entspricht Ihr Preis Ihrer Marktpositionierung?

Legen Sie entsprechend Ihrer Marktpositionierung fest, ob Sie als Kostenführer günstige Produkte anbieten wollen, oder lieber als Qualitätsführer im höherpreisigen Sektor angesiedelt sind. Sie können auch als Nischenanbieter Ihren Bereich finden! Wichtig ist, dass Ihr Verkaufspreis Ihrer Markpositionierung entspricht. Andernfalls überdenken Sie Ihre Preisstrategie und passen Sie diese an.

Quellen:

https://www.fuer-gruender.de/wissen/existenzgruendung-planen/marketingmix/preispolitik/ (19.10.2017)




Produktpolitik

Produktpolitik

Die Produktpolitik ist eines der Instrumente des Marketing-Mix. Hier werden Entscheidungen gefällt, die das Produktangebot eines Unternehmens in Gegenwart und Zukunft beeinflussen. Dazu gehören Markteinführung, Produktpflege, Modifizierung oder Eliminierung.

Zu den Schwerpunkten der Produktpolitik gehören Produktaufbau, Produktinnovation, Produktverbesserung und Produktdifferenzierung, sowie Markenpolitik und die Entscheidung über Serviceleistungen, Verpackungen und Sortiment. Zu den Zielsetzungen gehören der Aufbau einer Marke, Produktverpackungen, Verpackungsgröße und -layout. Die Produktpolitik überprüft, ob das Produkt oder die Dienstleistung des Unternehmens den nachgefragten Bedürfnissen der Kunden gerecht wird und wie das Produkt gegebenenfalls angepasst werden muss.

Sie entscheiden als Unternehmen, welche Produkte bzw. Dienstleistungen Sie dem Markt präsentieren:

  • Wie gestaltet sich Ihre Produktpalette?
  • Welche Produktinnovationen sind geplant?
  • Welche Variationen?
  • Welche Produkte werden vom Markt genommen?
  • Welche Strategien verfolgen Sie?
  • Wie gestalten Sie das Produkt?
  • Wie wird die Verpackung aussehen?
  • Weleche Eigenschaften muss ein Produkt haben, um relevante Kundenbedürfniss zu befriedigen?
  • Soll ein uniformes Produkt für alle Segemente hergestellt und angeboten werden?
  • Inwieweit müssen Produkt oder Dienstleistungen den Anfordeurngen einzelner Segmente angepasst werden.
  • Entscheidend sind:
    • Stil
    • Qualität
    • Verpackung
    • Größe
    • Markenname
    • Programm- und Sortimentsplanung
    • Service und Dienstleistungen
    • Garantien
    • Produktausstattung

 

Quellen:

Springer Gabler Verlag (Herausgeber), Gabler Wirtschaftslexikon, Stichwort: marketingpolitische Instrumente, online im Internet: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/Archiv/1493/marketingpolitische-instrumente-v7.html (19.10.2017)

Springer Gabler Verlag (Herausgeber), Gabler Wirtschaftslexikon, Stichwort: Produktpolitik, online im Internet:
https://wirtschaftslexikon.gabler.de/Archiv/57697/produktpolitik-v7.html (23.10.2017)

https://wirtschaftslexikon.gabler.de/Definition/standortpolitik.html (23.10.2017)

Wikipedia-Artikel über Marketinginstrumente  (Letzter Aufruf: 23.10.2017)

www.fuer-gruender.de (Letzter Aufruf: 23.10.2017)

Onpulson  (Letzter Aufruf: 23.10.2017)

Selbstständigkeit.de  (Letzter Aufruf: 23.10.2017)

Wirtschaftslexikon 24 (Letzter Aufruf: 23.10.2017)

Ledvinka, Martin: Erfolgsfaktor im Dienstleistungsmarketing, https://www.business-on.de/nds-ost/dienstleistungsmarketing-personalpolitik-erfolgsfaktor-unternehmen-marketing-mix-_id1555.html (Letzter Aufruf: 13.10.2017)

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Wie sieht Ihr Marketing-Mix aus?

Marketinginstrumente

Im Unternehmensmarketing bieten sich Ihnen mehrere Möglichkeiten für die Präsentation Ihres Unternehmens. Dafür nutzen Sie die Marketinginstrumente. Dabei handelt es sich um die Instrumente, mit Hilfe derer Sie auf dem Markt in Erscheinung treten. Sie werden vom Marketing oder der Leitung eines Unternehmens eingesetzt. Es geht vor allem darum, Ihr Unternehmen bekannt zu machen und Kunden zu gewinnen. Dafür benötigen Sie eine Unternehmensstrategie!

Marketinginstrumte sind eine Maßnahmenkombination, um langfristige Ziele verwirklichen zu können.

Diese werden auf verscheidenen Ebenen eingesetzt:

  1. Die Informationsebene: Marktforschung, empirische Sozialforschung und empirische Wirtschaftsforschung liefern Informationen, um die Gestaltung des Marketings entsprechend der Zielgruppe anpassen zu können
  2. Die Aktionsebene: Dort finden Sie die Instrumente für die Gestaltung des Marketings.
  3. Die Managementebene: Planung, Organisiation, Führung, Steuerung und Kontrolle sind Teile dieser Ebene. Dazu gehören Produkt- und Accountmanagement.

Welche Marketinginstrumente gibt es?

Dieser Beitrag gibt einen Überblick über die Marktinginstrumente. Welche Fragen, werfen die jeweiligen Instrumente für Sie als Unternehmer auf?

Differenzieren Sie, ob Sie Konsumgüter oder Dienstleistungen anbieten. Je nachdem gestaltet sich Ihr Marketing-Mix. Weiteren Einfluss auf die Marketing-Instrumente nimmt Ihre Zielgruppe. Wollen Sie Unternehmen oder private Kunden gewinnen?

Marketinginstrumente für produzierende Unternehmen

Besonders wichtig sind die sogenannten 4P’s unter den Marketinginstrumenten: Product (Produktpolitik), Price (Preispolitik), Place (Distributionspolitik), Promotion (Kommunikationspolitik)

Produktpolitik / Sortimentspolitik:

Bei der Produktpolitik entscheiden Sie als Unternehmen, welche Produkte bzw. Dienstleistungen Sie auf dem Markt anbieten:

  • Wie breit ist Ihre Produktpalette?
  • Welche Produktinnovationen streben Sie an?
  • Welche Variationen?
  • Welche Produkte nehmen Sie wieder vom Markt?
  • Welche Strategien verfolgen Sie auf dem Markt?
  • Wie gestalten Sie das Produkt?
  • Wie soll die Verpackung aussehen?

Preispolitik

  • Wie gestalten Sie die Preise Ihres Produktes?
  • Welche Preisstrategie verfolgen Sie?

Distributionspolitik

Die Vertriebswege müssen an die Zielgruppe und die Produktart angepasst werden.

  • Wie kommen Ihre Produkte zum Kunden?
  • Welche Vertriebswege bieten sich Ihnen?
  • Welche Logistischen Mittel setzen Sie ein?

Kommunikationspolitik

Die Kommunikationspolitik wird in der Öffentlichkeit am stärksten wahrgenommen.

  • Welche Kommunikationsmaßnahmen nutzen Sie?
  • Mit welcher Werbung wird Ihr Produkt präsentiert?
  • Wie kurbeln Sie die Verkäufe an?
  • Wie kommunizieren Sie als Unternehmen mit Ihren Käufern?

Kontrahierungspolitik

  • Welche Preispolitik betreiben Sie?
  • Gibt es Rabattaktionen?
  • Wie sind Ihre Lieferkonditionen?

Standortpolitik

Der Standort Ihres Unternehmens entscheidet über das Umsatzpotenzial:

  • Welcher Standort ist günstig?
  • Muss der aktuelle Standort geändert werden?

Marketinginstrumente für Dienstleistungsunternehmen

Dienstleistungen sind immaterialler Natur. Vor ihrer Erbringung kann der Kunde sie nicht auf Qualität prüfen. Der Kunde wird als externer Faktor in die Dienstleistung eingebunden. Aufgrund der Serviceorientiertheit einiger Unternehmen, wurde der Basismarketing-Mix um drei weitere Instrumente erweitert:

Prozesspolitik

Dabei geht es um den Prozess der Leistungserstellung. Diese wirkt sich auf die Kundenzufriedenheit aus.

Personalpolitik

Bei Dienstleistungsunternehmen steht die Person zentral im Mittelpunkt. Die Kundenzufriedenheit ist von dieser Person abhängig.

Ausstattungspolitik

Die Räumlichkeit, in der die Dienstleistungen erbracht werden, beeinflusst durch Ihre Ausstattung die Wahrnehmung der Dienstleistungsqualität. Ausstattungspolitik beschäftigt sich mit der Optimierung der Örtlichkeiten.

Der Marketing-Mix

Der Einsatz dieser marketingpolitischen Instrumente wird als Marketing-Mix bezeichnet. Werden innerhalb eines Instruments einzelne Aktivitäten kombiniert, handelt es sich um einen marketingpolitischen Submix. Die marketingpolitischen Instrumente sollen den Markt zugunsten Ihrer Unternehmensziele beeinflussen. Richten Sie den Marketing-Mix auf Ihre Zielgruppe, Branche und das Produkt aus! Deshalb sieht der Marketing-Mix, je nach Unternehmen, anders aus. Vergleichbare Unternehmen aus derselben Branche weisen einen ähnlichen Marketing-Mix auf. Sind Ihre Zielkunden Unternehmen ist der direkte Vertrieb besonders wichtig.

Entsprechend der Zielgruppe unterscheidet man B2C-Marketing (Business-to-Consumer) und B2B-Marketing (Business-to-Business).

Quellen:

Springer Gabler Verlag (Herausgeber), Gabler Wirtschaftslexikon, Stichwort: marketingpolitische Instrumente, online im Internet:
https://wirtschaftslexikon.gabler.de/Archiv/1493/marketingpolitische-instrumente-v7.html

Beitrag über Standortpolitik

Wikipedia-Artikel über Marketinginstrumente

www.fuer-gruender.de

Onpulson

Wirtschaftslexikon 24

Selbstständigkeit.de

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