Wortreich – Texte für Sie!

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B2B-Marketing

B2B-Marketing

Das B2B-Modell hat Unternehmen als Zielkunden ausgewählt. B2B steht für Business-to-Business. Dabei handelt es sich um Investitionsgütermarketing. Dieses Marketing wird anders betrieben, als z. B. B2C-Marketing. Die Kommunikationspolitik richtet sich an das Buying Center. Dabei handelt es sich um eine Vielzahl Beteiligter eines Unternehmens. Beim B2B-Modell findet der Vertrieb weniger über Werbung, als vielmehr über Absatzpolitik über Messen und Ausstellungen statt.

Investitionsgüter sind in einer höheren Preisklasse angelegt, als B2C-Produkte. Deshalb führt B2B unweigerlich zu längeren Geschäftsbeziehungen der Partner. Wartung und Service werden von den B2B-Vertreibern im Rahmen ihrer Produktpolitik zusätzlich angeboten. Die Firmen bentigen für die Produkte mehr Unterstützung durch z. B. Schulungen. Sie sind wesentlich langlebiger als B2C-Produkte. Für B2B-Vertrieb ist der Direktvertrieb relevant.

Bei der Distributionspotilk werden die Marketinginstrumente im Vergleich zum B2C-Modell anders eingesetzt. Hochwertige Produkte werden im Direktvertrieb verkauft. Es sind spezielle oder individuell zugeschnittene Produkte, die nicht viele Abnehmer haben.

 

Quellen:

Wirtschaftslexikon Gabler

Beitrag über Standortpolitik

Wikipedia-Artikel über Marketinginstrumente

www.fuer-gruender.de

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Kommunikationspolitik

Kommunikationspolitik

Die Kommunikationspolitik fasst Instrumente und Maßnahmen zusammen, die der Kommunikation zwischen Unternehmen und Kundschaft (aktueller und zukünftiger), sowie Mitarbeitern und Bezugsgruppen dienen. Sie hat die größte Außenwirkung auf die Öffentlichkeit. Sie wird auch Marketingkommunikation genannt.Kommunikationspolitik wirbt für Ihre Geschäftsidee. Sie vermitteln die Ziele ihrer Firme oder Organisation wirkungsvoll und verständlich, wenn Sie die richtigen Maßnahmen ergreifen. Indem Sie dafür werben, ermöglichen Sie Kunden diese mit ihren Vorteilen und Nutzungsmöglichkeiten kennenzulerenen:

  • Welche Kommunikationsmaßnahmen nutzen Sie?
  • Mit welcher Werbung präsentieren Sie Ihr Produkt?
  • Wie fördern Sie den Absatz?
  • Wie kommunizieren Sie mit Ihren Käufern?
  • Welche Kommunikationsmittel und -träger setzen Sie ein, um Kunden von den Vorteilen Ihres Produktes zu überzeugen?

Mit dem Einsatz geeigneter Kommunikationswege informieren und überzeugen Sie Ihre Kunden. Sie vermitteln, dass Sie es besser schaffen Kundenbedürfnisse zu befriedigen, als andere Anbieter in Ihrer Branche. Sie wollen mit Ihren angebotenen Produkten oder Dienstleistungen auffallen, informieren, überzeugen und Vertrauen schaffen.

Kommunikationsinstrumente können sein:

  1. Mediawerbung
  2. Verkaufsförderung
  3. Messen und Ausstellungen (Messemanagement)
  4. Event Marketing (Eventmanagement)
  5. Multimediakommunikation
  6. Webpräsenz (Electronic Marketing, Internet Kommunikationspolitik)

Der Einsatz von Mediawerbung:

Zum Medienwerbebereich gehören:

  • Zeitungen
  • Zeitschriften
  • Fachzeitschriften
  • Radio
  • Fernsehen

Ihre Webpräsenz nutzen Sie für Direktmarketing.

Entscheidend sind:

  • Werbung
  • persönlicher Verkauf
  • Verkaufsförderung
  • Messen
  • Sponsoring
  • Veranstaltungen
  • PR

Mittel des Direktmarketings:

  • Kommunikation über das Internet
  • gezielter Einsatz sozialer Medien (Facebook, Google+, Xing)
  • Direkt Mails an ausgewählte Kunden
  • Telefonmarketing

Auf Ausstellungen und Messen lässt sich Ihre Präsenz besonders gut demonstrieren:

Beim Verband der Deutschen Messewirtschaft, der AUMA gibt es mehr Informationen.

Setzen Sie Außendienstler ein, die Kundenbesuche abstatten!

Der Erfolg der eingesetzten marketingpolitischen Instrumente kann durch Marketingkontrolle überprüft werden.

 

Quellen:

Kirchgeorg, Martin: Marketingpolitische Instrumente, https://wirtschaftslexikon.gabler.de/Archiv/1493/marketingpolitische-instrumente-v7.html (12.10.2017) (Stand: 12.10.2017)

Beitrag über Standortpolitik

Wikipedia-Artikel über Marketinginstrumente

www.fuer-gruender.de

Onpulson

Selbstständigkeit.de

Wirtschaftslexikon 24

Ledvinka, Martin: Erfolgsfaktor im Dienstleistungsmarketing, https://www.business-on.de/nds-ost/dienstleistungsmarketing-personalpolitik-erfolgsfaktor-unternehmen-marketing-mix-_id1555.html (Letzter Aufruf: 13.10.2017)

Wikipedia-Artikel über Kommunikationspolitik

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WordPress Plugins

Etliche WordPress Plugins erschlagen jeden, der sich das erste Mal damit beschäftigt. Einige sinnvolle Plugins möchte ich hier vorstellen:

Admin Columns

Mit Admin Columns lassen sich bei der Beitragsbearbeitung beispielsweise die Spalten bestimmen und leichter bearbeiten. Posts, User, Kommentare lassen sich hervorragend nach eigene Bedürfnissen einstellen. Sie wählen aus, welche Spalten Sie sehen möchten und wie Breit die Spalten sein sollen.

BackUp WordPress

Ob Firmenwebseite, Blog oder eigene Homepage, denken Sie immer daran, Ihre Seite regelmäßig zu sichern. Wenn irgendetwas nicht funktioniert, ein Server abstürzt oder ein Hacker das System angreift, sind alle Daten weg und die ganze Arbeit an der Seite war umsonst.

Wenn Sie eine Sicherung Ihrer Webseite erstellen, sichern Sie die komplette Seite! Funktioniert beim Installieren ein Plug-in oder ein Theme nicht wie erwartet ist die ganze Webseite hinüber. Speichern Sie Ihre Datenbank, auf der sich alle Blog- und Webseiteninhalte befinden. Darin sind Texte, Kommentare und Plug-in-Einstellungen, sowie Benutzerdaten gesichert. Denken Sie zum Beispiel an die WordPress Core-Datei. Das ist die Kern-Datei einer der Webseite ohne Plug-ins und Erweiterungen jeglicher Art. Unter Uploads versteht man sämtliche Bilder und Mediadateien der Webseite. Hochgeladene Videos und Audio-Dateien zählen ebenfalls dazu. Zur Sicherung gehören auch die Plug-ins, die Sie bei Ihrer Seite installiert haben. Sichern Sie alle installierten Themes! Für das Sichern Ihrer Webseite gibt es verschiedene BackUp-Plug-ins. Bei BackUp WordPress gibt es beispielsweise die Möglichkeit sich das BackUp per E-Mail regelmäßig zusenden zu lassen. Allerdings ist das nur möglich, wenn die Datei eine gewisse Größe nicht überschreitet. Natürlich gibt es auch kostenpflichtige Plug-ins, wie ManageWP. Die Entscheidung über das Plug-In fällen letztendlich Sie.

Für BackUps gibt es viele Plug-in-Angebote. Egal, für welche Variante Sie sich entscheiden, denken Sie daran, Ihre BackUps regelmäßig durchzuführen, damit Sie keine bösen Überraschungen erleben. Natürlich hofft man, dass es nie notwendig ist, aber haben Sie das BackUp aktualisiert, sind Sie umso beruhigter, wenn Sie es brauchen.




Betrieb und Unternehmung – Wo ist der Unterschied?

Was die Begriffe Unternehmung und Betrieb angeht, so gibt es verschiedene Auffassungen in der BWL.

Der Begriff Betrieb als Oberbegriff

Der Begriff Betrieb lässt sich als Oberbegriff für alle Produktionswirtschaften verwenden. Das Unternehmen wird häufig als historischer Begriff eingesetzt. Verwender dieser Begriffe sind unter anderem Gutenberg oder Mellerowicz. Der Betrieb als Oberbegriff, aber mit sozialen Aspekten wird von Kosiol genutzt. Hierbei umfasst er dadurch mehr Punkte als der herkömmliche Oberbegriff. Er nutzt den Begriff Betrieb als Oberbegriff für Unternehmungen und Haushalte. Die Unternehmung deckt fremden Bedarf ab, ist wirtschaftlich selbstständig und übernimmt das Marktrisiko.Danach unterscheiden sich Haushaltungen, die bestrebt sind den eigenen Bedarf abzudecken. Die unterteilen sich in private Haushalte und öffentliche Haushalte. Bei Unternehmungen findet sich die Unterteilung zwischen privaten und öffentlichen Unternehmungen.

Das Unternehmen als Oberbegriff

Unternehmung kann als Oberbegriff genutzt werden, sowie der Betrieb als Unterbegriff. Dies ist die Definition die Lohmann verwendet. Er definiert es als kaufmännisch geleitete Unternehmung, die aus 3 Arbeitsgebieten besteht. Der Betrieb ist ein technisch-produktionswirtschaftlicher Arbeitsbereich. Das Geschäft hat als Aufgabe die Produktionswirtschaft und die innerbetrieblichen Vorgänge mit Güter- und Zahlungsströme zu verbinden, welche die Volkswirtschaft durchziehen. Beide Bereiche sind der Führung untergeordnet, die ein Programm als Wirtschaftsplan aufstellt, nach dem gewirtschaftet werden soll. Walther ordnet dem Betriebsbegriff ebenfalls dem Unternehmungsbegriff unter. Nach ihm wird der Begriff Betrieb von der Unternehmung abgeleitet und genauer untersucht. Dazu zählen die inneren Beziehungen und die äußeren Beziehungen. Sie werden in Hinsicht auf Vermögensüberschuss und Rentabilität sowie Wirtschaftlichkeit der Leistungserstellung genauer betrachtet.

Betrieb und Unternehmen als gleichgeordnete Begriffe

Eine weitere Ansicht sieht den Betrieb und die Unternehmung als 2 nebengeordnete Seiten der Produktionswirtschaft. Der Betrieb ist produktionswirtschaftlich orientiert, während die Unternehmung finanzwirtschaftlich oder juristisch agiert. Diese Definition nutzt Lehmann, ebenso wie Schäfer. Schäfer ist der Meinung, dass Unternehmungen einen höheren Rang haben, da sie für den Betrieb das Durchführungsorgan darstellen. Nach Rössle sind Betrieb und Unternehmung gleichzusetzen. Der Betrieb ist technisch wirtschaftlich relevant und die Unternehmung juristisch finanziell.

Die Alltagssprache

In der Alltagssprache nutzt man die Begriffe Firma, Fabrik, Werk und Geschäft. Firma wird als juristischer Begriff verwendet, der ihn als Name definiert, unter dem ein Kaufmann den Betrieb führt und die Unterschrift abgibt. Fabrik und Werk verbinden eine technische Assoziation zur Leistungserstellung. Das Geschäft wird als Handelsbetrieb oder kaufmännische Abteilung eines Industriebetriebes bezeichnet.

Gesetzliche Begriffe

Steuerrechtlich finden sich ebenfalls verschiedene Begrifflichkeiten für den Betrieb. Teilweise können innerhalb eines Gesetzes verschiedene Ausdrücke dafür verwendet werden. Es finden sich Begrifflichkeiten wie Gewerbebetrieb, gewerblicher Betrieb, gewerbliches Unternehmen oder wirtschaftlicher Geschäftsbetrieb. In der Abgabenordnung nimmt der Betriebsbegriff eine untergeordnete Rolle beim Unternehmensbegriff ein. Das Umsatzsteuerrecht definiert das Unternehmen als gesamte gewerbliche oder berufliche Tätigkeit des Unternehmens. Bei dieser ist eine selbständige Ausübung notwendig. Liegt keine Selbstständigkeit vor, ist das Unternehmen nach dem Umsatzsteuergesetz ein Betrieb.

Gliederung von Betrieben

Durch die Untergliederung von Betrieben, können diese nach ihren charakteristischen Merkmalen und Unterschieden überschaubar gemacht werden. Weiterhin lassen sich betriebsindividuelle Bedingungen für die Betriebe bestimmen. Praktiker wählen die geeignete Betriebsform und die geeigneten Verfahren aus, um größere Wirtschaftlichkeit zu erreichen.

Unterteilung nach Wirtschaftszweigen

Nach den Branchen unterteilen sich Betriebe in Industrie- (einschließlich Handwerks-), Handels-, Bank-, Verkehrs-, Versicherungs- und sonstige Dienstleistungsbetriebe. Sie unterscheiden sich in der Beschaffung der Produktionsfaktoren, der Finanzierung, der Leistungserstellung und -verwertung, in Verfahren und Rechnungswesen. Außerdem unterscheiden sie sich in den Betriebsbedingungen.

Dabei unterteilen sich Unternehmungen, Bereiche in denen Sachleistungen produziert werden, Dienstleistungsunternehmen, weiterverarbeitende Unternehmen und sonstige Unternehmen. Dazu gehört auch der Einzelhandel.

Nach Art der erstellten Leistungen lassen sich Betriebe in weiter unterteilen:

Sachleistungsbetriebe sind überweigende Industrie- und Hadnwerksbetriebe. Hier gelten die gleichen Kriterien. Es geht um die erstellte Leistung. Hier gibt es Rohstoffungewinnungsbetriebe und Verbrauchsgüterbetriebe.

Betriebe der Rohstoffgewinung werden nach Verfahren (z. B. Bergbau und Hüttenindustrie) und bei Produktionsmitte- und Verbrauchsgüterbetrieben nach vorherrschenden Rohstoffen (wie z. B. Holzindustrie, Papierindustrie, Gumiindustrie und Automobilindustrie) unterteilt.

Im produzierenden Bereich finden sich Land- und Forstwirtschaft, Bergbau / Energie, Verarbeitendes Gewerbe und Baugewerbe.

Zu den Wirtschaftsbereichen gehören Großhandel, Handelsvermittlung, Einzelhandel, Verkehr / Nachrichtenübermittlung, Kreditinstute / Versicherungen und sonstige Dienstleistungsunternehmen und freie Berufe.

In den Bereich der Dienstleistungsbetriebe gehören Handelsbetriebe, welche Sachgüter sammeln und verteilen. Bankbetriebe und ihre Dienstleistungen beim Aufnehmen vno Darlehen, die Gewährung von Krediten, die Abweicklung vom Zahlungsverkehr zwischen anderen Wirtschaftseinheiten, im An- und Verkauf von Wertpapieren usw. gehören in diesen Bereich ebenfalls mit hinein. Dazu zählen auch Verkehrsbetriebe, Versicherungsbetriebe und Dienstleistungsbetriebe wie zum Beispiel Hotels, Wirtschaftsprüfungsgesellschaften und Steuerberatungsbetriebe.

Unterteilung nach Art der Leistungserstellung

Nach Art der Leistungserstellung gibt es erst einmal die Fertigungsprinzipien und die Fertigungsarten. Nach den Fertigungsprinzipien zeichnen sich folgende Varianten ab:
Massenfertigung, Sortenfertigung, Serienfertigung, Partie-und Chargenfertigung sowie Einzelfertigung Berücksichtigung finden dabei die Anzahl der verschiedenartigen Orte, der Grad der Verschiedenheit und der Grad der Wiederholbarkeit des Produktionsprozesses. Dabei ist auf die Häufigkeit des Leistungswechsels relevant. Beeinflusst wird durch die Fertigungsprinzipien das Kalkulationsverfahren, die Arbeitsvorbereitung, die Beschaffung der Produktionsfaktoren und zum Beispiel die Finanzierung.

Die Fertigungsarten sind zugleich Arbeitstypen. Dazu gehören die Werkbank Fertigung, die maschinelle Werkstättenfertigung, die Reihenfertigung und die Fließbandfertigung. Relevant ist die Art der Maschinenaufstellung und die zeitliche Abstimmung von Arbeitsoperationen. Im Bezug darauf Unterteilung Besondere für Industriebetriebe nach Nowak richtig. Hier gibt es Betriebe mit weitgehend unbestimmter Folge der Arbeitsoperationen, Betriebe mit einer gleich bleibenden Folge der Arbeitsoperationen ohne zeitliche Abstimmung der Arbeitsgänge und Betriebe mit gleichbleibender Folge der Arbeitsoperationen mit zeitliche Abstimmung der Arbeitsgänge.

Die Unterteilung nach dem vorherrschenden Produktionsfaktor

Hier zeichnen sich zuerst einmal die arbeitsintensiven Betriebe ab. Sie haben einen besonders hohen Lohnkostenanteil an den gesamten Produktionskosten, wie zum Beispiel die optische und die feinmechanische Industrie. Die anlagenintensiven Betriebe kennzeichnen sich durch einen besonders großen Bestand an Betriebsmitteln, in denen hohe Kapitalsummen gebunden Hauptkostenfaktor sind hier Abschreibungen und Zinsen. Werkstoff- und Lohnkosten fallen hier relativ wenig ins Gewicht. Das Dritte sind die materialintensiven Betriebe, die einen besonders hohen Anteil an Rohstoffkosten haben.

Es gibt auch Kombinationen dieser Fälle. Alles ist abhängig davon, welcher Produktionsfaktor den größten Anteil an den Gesamtkosten ausmacht Betriebe mit hochbezahlten Facharbeitern versuchen beispielsweise durch eine genaue Arbeitsvorbereitung oder Verwendung von zeitsparenden Verfahren die Lohnkosten zu senken. Bei ihnen fallen Lohn- und Gehaltserhöhungen besonders ins Gewicht. Anlage intensive Betriebe zielen auf eine voll Ausnutzung der hoch wenn ich einigenden Produktionsanlagen ab. Bei ihnen wirken sich Beschäftigungsschwankungen besonders stark aus. Sie können sich schlecht kurzfristig an verändernde Beschäftigungslagen anpassen. Die Anlagen erfahren eine Wertminderung als Folge des technischen Verschleißes. Zusätzlich sind die Beschäftigungsunternehmen Faktoren, wie zum Beispiel der technische Fortschritt relevant. Material intensive Betriebe liegen mit ihren Kosten vor allem bei der Materialbeschaffung und der Kontrolle des Materialverbrauchs.

Quelle:

vgl. Vahs / Schäfer-Kunz: Einführung in die Betriebswirtschaftslehre. 5. Aufl. Stuttgart 2007.




Personalpolitik

Die traditionellen Marketing-Mix-Elemente wurden in letzten Jahren durch einen weiteren Faktor erweitert. Ausschlaggebend dafür war die Entwicklung vom traditionellen Konsumgütermarketing zum Dienstleistungsmarketing. Für den Dienstleistungsfaktor ist der Mensch ein essenzielles Glied, um den Ansprüchen der Kunden gerecht zu werden.

Wichtig für die Personalpolitik sind:

  • Personalkapazität
  • Qualifizierung des Personals
  • Schulungsbedürfnisse
  • Mitarbeitermotivation

Dienstleistungsmarketing ist langfristig ausgerichtet. Mitarbeiter sind dafür von zentraler Bedeutung. Die Mitarbeiter sind der Erfolgsfaktor des Unternehmens. Im modernen Dienstleistungsunternehmen greifen die Zahnräter sozialer und wirtschaftlicher Prozesse ineinander. Zufriedene Mitarbeiter steigern im Unternehmen die Produktivität. Sie stehen für das Unternehmen ein und bringen höhere Leistungen. Die Ergebnisse sind kreativer, während Entwicklung und Forschung innovativ vorangetrieben werden. Die Betriebskosten sind geringer und das Unternehmen reagiert schnell und Effizient auf Marktveränderungen.

Sind die Mitarbeiter in Ihrem Unternehmen zufrieden, weisen sie geringere Fehlzeiten und Krankheitstage auf. Sie gewinnen loyale Mitarbeiter und vermeiden unangenehme Mitarbeiterfluktuation. Gleichzeitig erhalten Sie dadurch höher qualifizierte Arbeitskräfte, die sich langfristig mit Ihrem Unternehmen identifizieren.

 

Ledvinka, Martin: Erfolgsfaktor im Dienstleistungsmarketing, https://www.business-on.de/nds-ost/dienstleistungsmarketing-personalpolitik-erfolgsfaktor-unternehmen-marketing-mix-_id1555.html (Letzter Aufruf: 13.10.2017)




Vertriebspolitik

Vertriebspolitik

Die Distributionspolitik fällt Entscheidungen, die mit der Versorgung der einzelnen Vertriebsstufen zusammenhängen. Das Ziel liegt darin, die Kunden mit den angebotenen Leistungen nach Bedarf zu versorgen. Dafür müssen räumliche und zeitliche Entfernungen überbrückt werden. Dazu gehört die möglichst kurze Zeitdifferenz zwischen Produktion und Produkterwerb. Im Handel erfüllen diese Funktion die Absatzmittler. Zur Vertriebspolitik gehören Vertriebssystem, Verkaufsorgane und Logistiksystem im Planungsbereich. Alles steht wieder im Zusammenhang mit Kommunikationspolitik, Preispolitik, Produktpolitik und Vertriebspolitik.

Für Sie stellt sich die Frage, welche Vertriebskanäle sie nutzen wollen!

Die Vertriebswege werden an die Zielgruppe und die Produktart angepasst:

  • Wie kommen Ihre Produkte zum Kunden?
  • Welche Vertriebswege bieten sich Ihnen?
  • Welche Logistischen Mittel setzen Sie ein?
  • Wie viele potenzielle Kunden zeichnen sich für Sie ab?
  • Auf welche Art bevorzugen Ihre Kunden den Einkauf?
  • Gehören Unternehmen oder Privatpersonen zu Ihrer Zielgruppe?
  • Benötigen Ihre Kunden für die Nutzung Ihres Produktes oder Ihrer Dienstleistung Schulungen?
  • Vertreiben Sie Ihr Produkt selber oder läuft der Vertrieb über Externa?

Zu den Vertriebskanälen zählen:

  • Einzelhandel
  • Großhandel
  • Internet
  • externe Agenten
  • Multi-Channel-Marketing
  • Franchising
  • Eigene Vertriebsmitarbeiter
  • Call Center

Entscheidend sind:

  • Standorte
  • Außendesign
  • Innendesign
  • Lagerhaltung
  • Transportmöglichkeiten
  • Absatzkanäle
  • Absatzmittler

Quellen:

Wirtschaftslexikon Gabler

Beitrag über Standortpolitik

Wikipedia-Artikel über Marketinginstrumente

www.fuer-gruender.de

Onpulson

Selbstständigkeit.de

Wirtschaftslexikon 24

Ledvinka, Martin: Erfolgsfaktor im Dienstleistungsmarketing, https://www.business-on.de/nds-ost/dienstleistungsmarketing-personalpolitik-erfolgsfaktor-unternehmen-marketing-mix-_id1555.html (Letzter Aufruf: 13.10.2017)




Standortpolitik

Die Standortpolitik ist ein Instrument vom Handelsmarketing. Handelsbetriebe haben nur ein begrenztes Einzugsgebiet. Der Standort entscheidet über das Umsatzpotenzial des Betriebes.

Formen der Standortpolitik:

  • Standortwahl
  • Standortanpassung
  • Standortspaltung
  • Sicherung neuer Standorte

Für expandierende Unternehmen und kooperative Gruppen, werden durch Standortpolitik Wachstumsziele verwirklicht.

Standorte sind durch lokal unterschiedliche Bedingungen geprägt, die im Standortfaktorenkatalog festgehalten werden. Je nach Anforderungen des Betriebes werden diese bewertet.

Der Standort, welcher die größte Übereinstimmung mit den ausgewählten Kriterien hat, wird präferiert.

Großen Einfluss auf die Standortpolitik hat die regionale Infrastrukturpolitik.

Nach §11 III der Baunutzungsverordnung müssen insbesondere großflächige Handelsbetriebe in ausgewiesenen Sondergebieten angesiedelt werden.

Die Vermutung legt nahe, dass Einzelhandelsbetriebe eine Mindestfläche von 1200m² für die Eröffnung benötigen.

Hohe Grundstückspreise und Baukosten muss die Standortpolitik mit der Finanzierungs- und Investitionspolitik abgestimmt werden.

Quellen:

Springer Gabler Verlag (Herausgeber), Gabler Wirtschaftslexikon, Stichwort: Standortpolitik, online im Internet:
https://wirtschaftslexikon.gabler.de/Archiv/57334/standortpolitik-v5.html




Preispolitik

Zentral wichtig, ist die Preispolitik. Sie stellt die Frage, welche Gegenleistungen die Kunden vom Unternehmen verlangen können.

Beeinflusst werden: der Preis des Produktes, die Preissetzung für Neuprodukte, Rabatte, Boni, Skonti, Liefer- und Zahlungsbedingungen.

  • Wie ist die Preisgestaltung Ihres Produktes geplant?
  • Welche Preisstrategie verfolgen Sie?
  • Welchen Preis können Sie für Ihr Produkt verlangen?
  • Welches Ziel verfolgen Sie mit Ihrer Preisstrategie?
  • Entscheidend sind:
    • Preisbestimmung
    • Rabatte
    • Boni
    • Zahlungsbedinungen
    • Lieferbedingungen
    • Kreditbedingungen

Überlegen Sie sich, was Sie preislich für Ihre Geschäftsidee verlangen können! Wie viel sind Kunden bereit zu zahlen! Wichtig ist, dass der erzielbare Preis die Kosten abdeckt! Dazu zählen Einzelkosten, wie Einkaufspreis des Produktes, aber auch Gemeinkosten, wie Miete, Strom oder Telefon. Deswegen ist es zu analysieren, in welchem Verhältniss Nachfrage- und Kostenseite stehen. Analysieren Sie die Preise der Konkurrenz! Können Sie bei deren Preisvorgaben mithalten oder nicht? Bietet diese dasselbe Produkt oder dieselbe Leistung zu halben Preis an, ist Ihre Geschäftsidee nicht marktfähig.

Überlegen Sie sich eine Strategie für die Einführung Ihres Produktes oder Ihrer Dienstleistung. Welche Ziele verfolgen Sie? Wollen Sie den Markt möglichst schnell mit einer Penetrationsstrategie durchdringen, wählen Sie einen niedrigen Preis! Verfolgen Sie eine Abschöpfungsstrategie, bei der Sie von Beginn an möglichst viel verdienen wollen, wählen Sie einen hohen Preis!

Das Ziel Ihrer Preispolitik ist es, den optimalen Preis für Ihr Produkt zu finden!

Wie hoch sind Ihre Selbstkosten und wie sind Sie strategisch im Wettbewerb positioniert?

Finden Sie das richtige Preismodell für sich. Veranstalten Sie Rabattaktionen oder bieten Sie attraktive Finanzierungsmodelle an! Mit diesen setzen Sie positive Anreize, um die Kaufentscheidung Ihre Kunden zu beeinflussen! Deshalb stellt die Preispolitik eine Orientierungshilfe für die Kaufentscheidung der Kunden da.

Ein höherer Preis wird automatisch mit einer besseren Produkt- oder Dienstleistungsqualität assoziiert. Niedrige Preis, werden einer geringeren Qualität zugeordnet. Lassen Sie bei Ihrer Preispolitik nicht Ihre Selbstkosten außer Acht!

 

Quellen:

Springer Gabler Verlag (Herausgeber), Gabler Wirtschaftslexikon, Stichwort: marketingpolitische Instrumente, online im Internet: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/Archiv/1493/marketingpolitische-instrumente-v7.html (19.10.2017)

Springer Gabler Verlag (Herausgeber), Gabler Wirtschaftslexikon, Stichwort: Standortpolitik, online im Internet: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/Archiv/57334/standortpolitik-v5.html (19.10.2017)

Wikipedia-Artikel über Marketinginstrumente

https://www.fuer-gruender.de/wissen/unternehmen-fuehren/marketing/marketinginstrumente/(19.10.2017)

https://www.fuer-gruender.de/wissen/existenzgruendung-planen/marketingmix/preispolitik/(19.10.2017)

https://www.onpulson.de/lexikon/marketinginstrumente/(19.10.2017)

https://www.wirtschaftslexikon24.com/d/marketinginstrumente/marketinginstrumente.htm(19.10.2017)

https://selbststaendigkeit.de/existenzgruendung/businessplan/marketingplan/einsatz-marketinginstrumente (19.10.2017)

Ledvinka, Martin: Erfolgsfaktor im Dienstleistungsmarketing. https://www.business-on.de/nds-ost/dienstleistungsmarketing-personalpolitik-erfolgsfaktor-unternehmen-marketing-mix-_id1555.html (Letzter Aufruf: 13.10.2017)




Preisgestaltung

Sind Sie mit Ihrer Preisfindung beschäftigt? Dann wenden Sie sich insbesondere der Preisgestaltung zu. Wie muss Ihr Preis sein, damit er Anklang bei Ihrem angezielten Kundenstamm ist?

Preispsychologie: Die 0,99

Psychologisch verkaufen Sie ein Produkt eher, wenn Sie 99,99€ verlangen, als wenn Sie 100€ ansetzen. Runnde Zahlen machen nicht immer alles rund. Bei den 0,99 setzt der psychologische Ansatz ein, dass sich der Preis immer unter der runden Summe befindet. Dieser Effekt betrifft vor allem Niedrigpreise. Im oberen Preissegment, sind die Auswirkungen nicht so hoch.

Festpreise oder Flexible Preis?

In einigen Bereichen ist es ratsam konstante und günstige Preise anzubieten. In vielen Branchen ist es allerdings üblich Rabattaktionen zu veranstalten (z.B. Kaufe 3, bezahle 2), Ausverkäufe oder Lagerräumungen (30% auf alles) oder die Preis zu staffeln (je mehr Menge, desto günstiger der Stückpreis). Dazu gibt es die Möglichkeiten eines Schnupper-Abos, bei dem anfangs der Preis günstig ist, später aber auf Normalniveau gehoben wird.

Künstliche Knappheit!

Begrenzen Sie Angebote auf spezielle Zeiten bzw. limitieren Sie diese auf bestimmte Zeiträume. Sie schaffen Kaufanreize und damit ein künstliches Gefühl der Verknappung. Die Kunde bekommen das Gefühl zugreifen zu müssen, da das Angebot sonst weg ist.

Variable Zahlungskonditionen

Geben Sie Kunden die Möglichkeit längerer Zahlungsfristen. Durch attraktive Finanzierungsangebote oder Skonti greifen diese bei Angeboten eher zu.

Folgen der Nutzung von Preismodellen

ine Änderung der Preispolitk bedeutet auch immer eine Änderung des Kaufverhaltens! Aber nicht nur: Geben Sie Rabatte, veringert sich Ihr Gewinn! Geben Sie die Möglichkeiten die Zahlungskonditionen vorteilhafter für den Kunden zu gestalten, sinkt Ihre Liquidität. Bieten Sie Rabattaktionen an, sorgen Sie dafür dass das Lager voll ist oder Sie entsprechende Kapazitäten für Aufträge frei haben!

Nutzen Sie nicht zu viele Instrumente der Preispolitik. Starten Sie mit zweien und nehmen Sie spätere weitere hinzu. Der Wegfall von bestimmten Aktionen, hat eher negative Auswirkungen auf den Kundenstamm, da diese sich schnell an bestimmte Preismodelle gewöhnen.

Das Ziel der Preispolitik

Das Ziel Ihrer Preispolitik ist es, die Selbstkosen (pro Einheit oder pro Stunde) abzudecken. Dazu sollten Sie immer einen Gewinn einrechnen. Erwähnen Sie Ihre Preispolitik im Businessplan. Erklären Sie Ihre angestrebte Preispolitik, die sie verfolgen möchten. Lassen Sie nicht außer aucht, warum die Preisinstrumente zu Ihrer Unternehmensstrategie und Positionierung passen.

Quellen:

https://www.fuer-gruender.de/wissen/existenzgruendung-planen/marketingmix/preispolitik/ (19.10.2017)